Viele Fragen tauchen auf:

Zur Zeit sind die Betroffenen meist gezwungen, Experten in eigener Sache zu werden und müssen in der Regel viel zeit und Geduld mitbringen, um ihren Rechtsanspruch auf Hilfe, Unterstützung oder Förderung zu erwirken. Häufig kommt das Gefühl auf, Bittsteller zu sein.

Betrachten man das behindertenpolitische Vier – Punkte – Programm der Bundesregierung, wird deutlich, daß gerade erst die Grundlagen zur Erfüllung der Grundrechte für Menschen mit Behinderung gemäß GG Artikel 3, Abs.1 geschaffen werden.

Dazu der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Behinderten Karl Hermann Haack: „Eine Politik von und für Menschen mit Behinderungen ist in gleicher Weise Bürgerrechts – wie Sozialpolitik. Diesem breiten Ansatz entsprechend umfassen Aufgabenstellungen in der Behindertenpolitik alle Lebensbereiche; sie lassen sich in drei Regelkreise Recht, Mobilität und soziale Unterstützung einordnen.“

Analog dieser Definition wird eine „Patientenstiftung für Menschen mit Körperbehinderung“ in folgenden Bereichen ein notwendige Ergänzung zu den öffentlichen Unterstützungsangeboten bieten:

1. Hilfe im Einzelfall

2. Förderung von innovativen Projekten:

3. Allgemeine Lebens- u. Mobilitätshilfen:

Obiger, theoretischer Ansatz einer „Patientenstiftung für Menschen mit Körperbehinderung“ ist momentan durch den angehängten Satzungsentwurf pragmatisch, aber sehr flexibel angelegt. Im Gegensatz zu Politik, Vereins – oder Verbandsarbeit kann das Modell einer solchen Stiftung im Einzel – und Sonderfall individuell und im operativen Teil unmittelbar und rasch auf die Bedürfnisse der postulierten Personengruppe reagieren.

Ein direkter und unbürokratischer Nutzen, der den Betroffenen zeitnah zugute kommt.